Meine Güte! Ganz schönes Päckchen, das Universal hier geschnürt hat! Flatterten mir doch die ersten drei U2-Alben in Deluxe-Ausführung auf meinen Schreibtisch…und was soll man sagen? Alleine die Haptik sollte Kaufgrund genug sein, sich diese Vorzeige-Editionen zuzulegen! Die-Hard-U2-Fans werden ihre bisherigen Ausgaben sicherlich freudig austauschen wollen, denn das Remastering wurde von The Edge überwacht und abgenickt, dementsprechend gelungen erklingen die remasterten Cuts. Gott sei Dank wurde dem allgemeinen Trend zur durchgehenden Lautstärke widerstanden (Recherchieren Sie bitte unter dem Begriff „Loudness War“) und dadurch die Atmosphäre der Original-Aufnahmen erhalten.
Als Fazit kann wirklich nur festgestellt werden: Wer unbedingt schnellstens einen „gewissen“ Überblick über das Schaffen der talent- und seelenvollen ALISON KRAUSS braucht, der kann mit einem Kauf liebäugeln. Alle anderen konzentrieren sich auf die eingangs genannten Compilations. Fans können diese Veröffentlichung einfach ignorieren. Musik natürlich volle Punktzahl, Ausführung mangelhaft!
Konzertbericht Hamburg - Knust / 29.01.2009
„Ich möchte die Leute nicht in die Irre führen. Wenn Ihr nach den nächsten RAGE AGAINST THE MACHINE sucht: "Dont look here!".“
Trotz Cartoon-Optik (die blanke Brüste und abgetrennte Gliedmaßen en masse zelebriert) und augenzwinkerndem Humor gab es, genau wie bei der Vorlage, keine Jugendfreigabe. So dürfen Erwachsene „Afro Samurai“ gerne zum kurzzeitigen Frustabbau zu Rate ziehen.
„Ach weißt Du, ich glaube jeder muss schwere Zeiten durchmachen. Plattenfirmen sind ein notwendiges Übel. Sie sind wie Mädchen: Wenn Du sie kennen lernst, dann hängen Sie an Deinen Lippen, besuchen die Shows und rufen Dich an. Bist Du einige Jahre in der Beziehung: Keine Zeit! Ruf später an! That’s the way it is, that’s the way it is, that’s the way it is… Fuck. Für Bands, die nicht durchstarten und ihnen Millionen von Pfund bescheren? That’s the way it is! Und ich war nie in der Situation, in der ich der Plattenfirma Millionen von Pfund beschert hätte, also bin ich immer der Typ am Telefon: Tom! It’s me! Tom! It’s me!
„Keine Zeit! Ich rufe zurück!“.“
„Es ist wie in Norwegen: Es ist kalt, es ist dunkel. Was kann man anderes machen, als Metal zu spielen?! Es ist einfach kein „happy weather“.“
Blind Date (UNEARTH / TREVOR PHIPPS und WHITECHAPEL / PHIL BOZEMAN)
Konzertbericht 19.11.08 Hamburg / Übel + Gefährlich Ballsaal
„Als wir in Kuwait waren um für die Truppen zu spielen, sahen wir da „Babyface-Kids“, die gerade 18 oder 19 Jahre alt sind. Die setzen dort ihr Leben aufs Spiel, weil ihnen das befohlen wurde. Sie lieben ihr Land, genauso wie wir. Wir waren immer gegen die Gründe, die sie dort hingebracht hat, aber wir wollten sie nicht vergessen. Wir supporten die Truppen, nicht den Krieg.”