Mir war heute so nach Eighties zumute, da habe ich mir einmal ein paar Landmark-Tracks rausgesucht. Solche Sachen wie “Take on me”, “Wild Boyz” oder andere Kracher fehlen zwar, aber die Videos haben wir, glaube ich, alle zu genüge gesehen.
Let me take you by the hand and lead you to videos full of bad humour, Hairspray, Schulterpolster, Stone-Washed Jeans, Pantomimen und of course Synthies….
„Hardcore is dead! It was never meant to last!“
Diese weisen Worte brüllte Brendan von S.F.A. in dem Song „No more 84“ schon 1989 in die Welt, denn schon damals verabschiedete sich der Hardcore von seiner ursprünglichen Bedeutung, oder um es in den Worten Brendans zu sagen:
„By that time, “hardcore” came to mean all this positive-unity, bleached-blond, Nike-wearing, hand-holding, animal-loving bullshit that was spouted from the mouths of egotistical, straight-edge rock
Endlich mal eine „Prog-Platte“, über die es sich lohnt zu schreiben. Nachdem das letzte Hörenswerte aus dieser Richtung, die letzte „Spock´s Beard“ war (worüber wahrscheinlich andere nur den Kopf schütteln werden), gibt es jetzt endlich mal eine total entspannte „poppige“ Platte, die nicht auf Teufel komm raus alle 50 Sekunden einen 6/8 Achtel Break bringen muss, sondern die sich an die melodiösen Momente der letzten 30 Jahre anspruchsvoller Rock-Musik orientiert.
Schon
Glasklar klingt die Leadgitarre aus den Boxen, Atmosphäre baut sich auf, dann kommt der Knall… Die Double-Bass donnert, die Rhythmusgitarren ticken wie ein Uhrwerk, eine düstere Melodie, die nach „Schweden-Metal“ klingt, erhebt sich langsam.
Das ist also der Anfang der neuen „As I Lay Dying“. Und wie viel wurde über diese Platte geredet. Sie sollte den „Metal-Core“ in neue Bahnen lenken, einen Neuanfang markieren.
Im Endeffekt bleibt mir nur festzustellen: Das ist
Century Media strikes again! Aber diesmal mit etwas völlig anderem.
At All Cost aus Austin, Texas bringen den positiven Wahnsinn in den Metal. Gleich der erste Track kommt mit einer Hardcore – Wucht um die Ecke, um dann im nächsten Track mit Keyboard und überkandidelten Metal-Soli à la „Dragonforce“ zu glänzen.
Im Refrain wird dann das erste Mal das Haupt-Stilmittel der Band eingesetzt: Vocoder-Vocals! Ja, genau der Style, den Cher vor einigen