Archive for October, 2008

Die Lieblingsplatten von Rise Against!

An Early Cascade – Your Hammer To My Enemy

An Early Cascade – Your Hammer To My Enemy

AN EARLY CASCADE sind ein Rohdiamant, der noch ein bisschen Politur bedarf… aber dann wird die Gruppe scheinen, da bin ich mir völlig sicher! Potential ist über die Maßen vorhanden! Wer also ein Herz für Bands wie NORMA JEAN oder UNDEROATH hat, beim Begriff Metal-Core keinen Herzklabaster bekommt und sein Geld nicht nur Ami-Bands in den Rachen schmeißt, sollte „Your Hammer To My Enemy“ zumindest einmal antesten.

North Side Kings – Suburban Royalty

North Side Kings – Suburban Royalty

“Giving Emo-Kids something to really cry about” heißt die einführende Standortbestimmung inklusive Hip-Hop-Intro und Dicke-Eier-Merkt-Euch-Gefälligst-Unseren-Bandnamen-Shouts… Und das Schöne daran: Die NORTH SIDE KINGS sind wirklich dramatisch Old-School! In-Yo-Face-New-York-Hardcore (auch wenn die Band aus Arizona stammt), Lyrics, die auch mit halber Gehirnhälfte funktionieren (but nevertheless very amusing sind…) und förmlich zum gepflegten Slam-Dance einladen!

Julia Hülsmann Trio – The End of a Summer

Julia Hülsmann Trio – The End of a Summer

Ein wunderbares Stück instrumentale Musik, makellos aufgenommen im Osloer Rainbow Studio. Ein Album zum träumen und nachdenken und das alles unter dem Gesichtspunkt eines Musikliebhabers betrachtet. Tiefgründige Analysen überlasse ich der Jazzforschung. Aber um es noch mal mit MILES DAVIS zu halten: “I never thought that the music called “jazz” was ever meant to reach just a small group of people, or become a museum thing locked under glass like all other dead things that were once considered artistic.”

Interview WALLS OF JERICHO (Aaron Ruby)

Interview WALLS OF JERICHO (Aaron Ruby)

„Das gute am Hardcore ist, dass die meisten Kids einfach realistisch denken. Auf Hardcore-Shows schreit keiner: „Show me your tits!“ oder so was. Die schreien Candace kein unterbelichtetes Zeug entgegen. Manchmal kommt ein „I love you“, aber das ist eher eine nette Geste, nichts ungehöriges. Auf großen Metal-Tourneen gibt es natürlich ein paar „shitty metal dudes“, die „Show us your tits!“ rufen, aber wir lachen darüber, es ist kein großes Ding. Zum großen Teil sind Hardcore-Kids einfach nicht so blöd… Ich denke immer noch, dass Hardcore-Hörer ein wenig intelligenter als Durchschnittsmenschen sind.“