Eine geballte Ladung Schönheit präsentiert uns das zurzeit recht umtriebige Label Monotreme in Gestalt der Band mit dem ebenfalls wohlklingenden Namen: JENIFEREVER. Die Schweden (Wie könnte es anders sein?!) legen mit ihrem zweiten Album ein langsames Tempo vor, steigern sich aber im Lauf der Spielzeit zu unermesslichen Höhen, die gleichzeitig undurchschaubare Tiefen besitzen.
HANDSOME FURS sind das Wolf Parade-Mitglied Dan Broeckner samt seiner Frau, die Autorin Alexei Perry, die hier die Synths und den Drumcomputer bedient. Alleine daraus kann man sich schon erschließen, dass der Sound des Duos am ehesten mit „spröde“ zu umschreiben ist. Mr. Broeckner legt auf das synthetische Gerüst, das aus holprigen Beats und verqueren Soundeffekten besteht, angezerrte Gitarrenskizzen und wenig mitreißenden Gesang.
Oh je, war schon “Still Nothing Moves You” alles andere als ein Good-Time-Album, dekonstruieren, zerstören, vergewaltigen CEREMONY auf “Rohnert Park” alles, was heutzutage so unter dem Begriff Hardcore (oder meinetwegen Punk) firmiert, um gleichzeitig mehr „Hardcore“ als alle Anderen zu sein!