Archive for January, 2011

The Warriors – See How You Are

The Warriors – See How You Are

“Warriors, come out to play-i-ay.” Wer muss nicht an diese denkwürdige Zeile aus Walter Hills gleichnamigen Klassiker denken, wenn es um die Middle-Old-School-Hardcoreler THE WARRIORS geht? Und alles rufen war nicht umsonst, auch wenn es letztendlich schlappe vier Jahre gedauert hat, bis der Nachfolger zu „A Genuine Sense Of Outrage“ in die Welt hinaus gekotzt wurde. Und was machen die WARRIORS ganz frech? Sie ignorieren nicht nur die letzten vier Jahre, sondern mal eben wieder mindestens die letzten fünfzehn!

Glamour Of The Kill – The Summoning

Glamour Of The Kill – The Summoning

Es folgt eine Aufzählung, warum vorliegendes Album nach erstem Augenschein eigentlich sofort in die Grabbelkiste wandern müsste:
1.) leicht beschränkter, Klischeetriefender Bandname. 2.) grausames Cover (mal ehrlich, schlechter geht es kaum), 3.) Grusel-Bandfoto (frisch aus dem Emo-Dschungelcamp), 4.) Metal-Core stinkt mittlerweile nicht nur vom Kopf her, sondern ist eigentlich komplett verwest…
Das sind nur die ersten Gedanken, die einem in den Kopf schießen und der Verriss ist vorprogrammiert… Aber warum zum Teufel, will die CD kaum noch alle möglichen Abspielgeräte nicht mehr verlassen!?

Abraham – An Eye On The Universe

Abraham – An Eye On The Universe

Zeitgleich mit EARTHSHIP zieht Pelalgic sein zehntes Release aus dem Doom-Sludge-Noise-Post-Rock-Zauberhut. Und ähnlich wie bei EARTHSHIP dauert es ein wenig, bis man vorliegendes Material zu schätzen weiß, da sich die Schweizer ebenfalls innerhalb Standard-Genre-Konventionen bewegen. Will heißen: Laut kämpft gegen Leise, das Dunkle kämpft gegen das Helle, CONVERGE begehrt gegen CULT OF LUNA auf, die „Reitenden Leichen“ wollen den Schädel von „Conan, dem Barbaren“, das „Post“ will den „Rock“ in die Knie zwingen…

MySpace Deutschland – Offizielle Pressemitteilung frisch auf den Tisch

Lemuria – Pebble

Lemuria – Pebble

Kaum ein Album konnte dem Rezensenten ein derart manisches Grinsen in das Gesicht meißeln, wie das Full-Length-Debüt „Get Better“ des „Eigentlich-Duos“ LEMURIA. Dieses Gefühl schlug auch Bridge 9-Inhaber Chris Wrenn zu Boden, sodass er die doch recht label-untypische Band unter seine Fittiche nahm. Mit einer solch geschmackssicheren Hardcore-Schmiede im Hintergrund konnte man also eigentlich nur einen zumindest gleichwertigen Nachfolger erwarten. Nach dem bekannt wurde, das GOVERNMENT ISSUE, JAWBOX, BURNING AIRLINES, CHANNELS-Ikone Jay Robbins die Aufnahmen in die Hand nehmen würde, wuchs die Freude jedoch ins Unermessliche.