Michi

Michi has written 533 posts for Infinite Abyss

BLACK SPACE RIDERS – Light Is The New Black

Hier schreit alles nach Konzeptalbum: 4 Kapitel aufgeteilt in 13 Songs, ellenlange Titel (“Someone Has Turned The Knob To Switch On The Light, But Instead Something Strange Happened To The Warp Engine”), 60 Minuten und 2 Sekunden Spielzeit… Hier hat sich jemand im Studio verschanzt, um den ultimativen Trip zu kreieren. Und stellenweise ist dies auch mehr als gelungen!

JAPANESE VOYEURS – YOLK

Grenzdebiler Bandname, grottiges Cover und ein Plattentitel straight aus dem Irrenhaus… Die japanischen Voyeure führen den Zuhörer zurück auf den steinigen Weg in die Neunziger, denn wie die äußerlichen Anzeichen richtig deuten: Hier wird neo-gegrunged bis Mutti das Holzfällerhemd wieder flicken und bügeln muss!

H2O – Don´t Forget Your Roots

Unsere Wasser-Freunde sind ja bekanntlich nicht die Schnellsten, wenn es um das Komponieren neuer Straight-Edge-Hymnen inklusiver der “Positive Mental Attitude” geht, zogen doch zum Beispiel zwischen dem Major-Label-Gastspiel “Go!” und dem letzten Kracher “Nothing To Prove” mal eben sieben Jahre in das, sich stark veränderte, Hardcore-Land. Und gerade deswegen war das Album dann letztendlich so erfrischend und gelungen: Kurze, melodische Kracher, wie man sie fast für immer verloren geglaubt hatte…

Sarah Blasko – Cinema Songs

Auf “Cinema Songs” zeigt uns die Singer / Songwriterin durchaus eine weitere, interessante Seite ihres Könnens, dennoch ist die EP für Neueinsteiger sicherlich weniger geeignet, da sollte das Erfolgsalbum aus ihrer Heimat “As Day Follows Night” bevorzugt werden. Und auch für alt gediente Fans ist das Release wahrscheinlich uninteressant, da die Songs schon auf der Special Edition des oben genannten Albums vertreten waren. Aber wer noch ein paar Euro für ein hübsches Digipack übrig hat und noch ein paar Kuschelsongs für den Herbst braucht, der kann natürlich ohne größere Nebenwirkungen zugreifen.

POLAR BEAR CLUB – Clash Battle Guilt Pride

“So I’m off into the sunset. A little more glasses than cape. I’ve gotta take my grab at something great. Heavier than carrying my name. And how much longer written on your face”. Dazu werden ein paar einsame Akkorde auf der Gitarre angeschlagen, die HOT WATER MUSIC Gedächtnisstimme von Jimmy Stadt erhebt sich bedächtig, nachdenklich, fordernd, gereift… So schnell kann man den perfekten Opener kreieren, der trotz aller Langsamkeit, die Aufmerksamkeit des Hörers erweckt und die Vorfreude auf das Kommende steigen lässt.