„Als wir in Kuwait waren um für die Truppen zu spielen, sahen wir da „Babyface-Kids“, die gerade 18 oder 19 Jahre alt sind. Die setzen dort ihr Leben aufs Spiel, weil ihnen das befohlen wurde. Sie lieben ihr Land, genauso wie wir. Wir waren immer gegen die Gründe, die sie dort hingebracht hat, aber wir wollten sie nicht vergessen. Wir supporten die Truppen, nicht den Krieg.”
„Das gute am Hardcore ist, dass die meisten Kids einfach realistisch denken. Auf Hardcore-Shows schreit keiner: „Show me your tits!“ oder so was. Die schreien Candace kein unterbelichtetes Zeug entgegen. Manchmal kommt ein „I love you“, aber das ist eher eine nette Geste, nichts ungehöriges. Auf großen Metal-Tourneen gibt es natürlich ein paar „shitty metal dudes“, die „Show us your tits!“ rufen, aber wir lachen darüber, es ist kein großes Ding. Zum großen Teil sind Hardcore-Kids einfach nicht so blöd… Ich denke immer noch, dass Hardcore-Hörer ein wenig intelligenter als Durchschnittsmenschen sind.“
Schwedens Alternativ-Pop-Import ROBYN über MESHUGGAH, KELLY CLARKSON, BRITNEY SPEARS, MADONNA und den ganzen Rest…
„Es ist zwiegespalten: Du nimmst die Musik natürlich sehr, sehr ernst, aber ich war gerade in Wacken. Da hat sich niemand für Satan geopfert, höchstens so getan, als ob. Es sind Images zum Spaßhaben, genauso wie Du einen Horror- oder Action-Film anschaust, hast Du Songs über den Teufel oder Gewalt. Sehr wenige Bands nehmen dieses Image ernst. Und üblicherweise sind die, die ihre Imagepflege am Ernsthaftesten betreiben, Bands wie DEICIDE, am Ende eigentlich Fun Metal. Da kannst Du Dir ruhig ein Kreuz in die Stirn brennen, aber dann in der Kirche heiraten? Das ist nicht wirklich „evil“.“
„Aber ich hatte die bravste Jugend von allen gehabt, ich war immer nur im Proberaum, Musik machen und ich war eher so Straight-Edge-mäßig drauf. Ich habe immer gesagt: Kein Fleisch! Kein Alk! Keine Kippen! Keine Drogen! Und ich hab zuhause immer Stress bekommen.“