Musik

JAPANESE VOYEURS – YOLK

JAPANESE VOYEURS – YOLK

Grenzdebiler Bandname, grottiges Cover und ein Plattentitel straight aus dem Irrenhaus… Die japanischen Voyeure führen den Zuhörer zurück auf den steinigen Weg in die Neunziger, denn wie die äußerlichen Anzeichen richtig deuten: Hier wird neo-gegrunged bis Mutti das Holzfällerhemd wieder flicken und bügeln muss!

H2O – Don´t Forget Your Roots

H2O – Don´t Forget Your Roots

Unsere Wasser-Freunde sind ja bekanntlich nicht die Schnellsten, wenn es um das Komponieren neuer Straight-Edge-Hymnen inklusiver der “Positive Mental Attitude” geht, zogen doch zum Beispiel zwischen dem Major-Label-Gastspiel “Go!” und dem letzten Kracher “Nothing To Prove” mal eben sieben Jahre in das, sich stark veränderte, Hardcore-Land. Und gerade deswegen war das Album dann letztendlich so erfrischend und gelungen: Kurze, melodische Kracher, wie man sie fast für immer verloren geglaubt hatte…

Sarah Blasko – Cinema Songs

Sarah Blasko – Cinema Songs

Auf “Cinema Songs” zeigt uns die Singer / Songwriterin durchaus eine weitere, interessante Seite ihres Könnens, dennoch ist die EP für Neueinsteiger sicherlich weniger geeignet, da sollte das Erfolgsalbum aus ihrer Heimat “As Day Follows Night” bevorzugt werden. Und auch für alt gediente Fans ist das Release wahrscheinlich uninteressant, da die Songs schon auf der Special Edition des oben genannten Albums vertreten waren. Aber wer noch ein paar Euro für ein hübsches Digipack übrig hat und noch ein paar Kuschelsongs für den Herbst braucht, der kann natürlich ohne größere Nebenwirkungen zugreifen.

POLAR BEAR CLUB – Clash Battle Guilt Pride

POLAR BEAR CLUB – Clash Battle Guilt Pride

“So I’m off into the sunset. A little more glasses than cape. I’ve gotta take my grab at something great. Heavier than carrying my name. And how much longer written on your face”. Dazu werden ein paar einsame Akkorde auf der Gitarre angeschlagen, die HOT WATER MUSIC Gedächtnisstimme von Jimmy Stadt erhebt sich bedächtig, nachdenklich, fordernd, gereift… So schnell kann man den perfekten Opener kreieren, der trotz aller Langsamkeit, die Aufmerksamkeit des Hörers erweckt und die Vorfreude auf das Kommende steigen lässt.

Wolves Like Us – Late Love

Wolves Like Us – Late Love

Während momentan im Metal schon diverse Wölfe ihr Unwesen treiben (WOLF, POWERWOLF, DEATHWOLF etc.) bekommt der (im weitesten Sinne) Hardcore nun seinen kommenden Klassiker von einem ganzen Rudel namens WOLVES LIKE US spendiert. Und um den Begriff Klassiker wird man einfach nicht herumkommen, wenn man die euphorischen Reaktionen rund um den Erdball zur Kenntnis nimmt und die eigene Reaktion auf „Late Love“ hinzu addiert: Seit den seligen PLANES FOR MISTAKEN STARS hat keine Band den verzweifelten, aber straighten, Depri-Core dermaßen überzeugend auf Tonträger gebannt!